Jugendliche des Regionalbereichs Esslingen unterwegs

Erlebnispädagogischer Tag im Donautal - eine Aktion mit unserem Fortbildungsinstitut fobi:aktiv

Zehn Jugendliche, die aus den unterschiedlichsten Wohnformen von Stationär bis BJW kamen, haben sich auf das kleine Abenteuer im wunderschönen, jungen Donautal eingelassen.
 

Schon die Abfahrt morgens um 09:00 Uhr vom Theodor-Rothschild-Haus in Esslingen stand unter einem guten Stern, denn trotz einer kleinen Verzögerung durch einen nicht funktionierenden Wecker konnte wir schon wenige Minuten später in einen ereignisreichen Tag starten.
Nach einem kurzen Kennenlernen sowie einigen organisatorischen Angelegenheiten ging die Fahrt los und nach einem kurzweiligen Trip entlang der schwäbischen Alb, passierten wir Tübingen, dann die Burg Hohenzollern und erreichten innerhalb von knapp zwei Stunden den Parkplatz der Burg Wildenstein im jungen Donautal. Das Wetter war prächtig und nach einer kurzen Schilderung des Tagesplans startete die Trekkingtour.

Im Gänsemarsch ging es auf breiten Waldwirtschaftswegen und schmalen Trails in Richtung Kloster Beuron. Als erste Station stand die Paulus-Höhle auf dem Programm, deren Ausmaße für die meisten sehr beindruckend war. Unterwegs wurde gelegentlich haltgemacht und etwas über die Geologie und Alter des Donautals erzählt, unterschiedliche Kräuter aus der Wildnis wurden vorgestellt und mutig davon Geschmacksproben genommen, die bei allen Jugendlichen mit unterschiedlicher Wirkung ankamen.

Nach dem ersten Highlight Paulus Höhle war es der Wunsch von den Jugendlichen unbedingt das Kloster in Beuron zu besichtigen. Alle Jugendliche waren beim Besuch von der Klosteranlage sehr interessiert und zeigten sich sehr respektvoll und neugierig bei der Besichtigung der Kirche.

Im Anschluss nach dem kurzen Abstecher in die Wallfahrtsmetropole bzw. in die Zivilisation, ging es erst einmal steil Bergauf. Innerhalb von kürzester Zeit überwanden Wir gemeinsam 400 Höhenmeter über einen schmalen Serpentinenweg, der immer wieder mit imposante Eindrücken von Felsformationen und der unberührten Natur des Donautals beeindruckte.

Auf der Hochebene angekommen, war es Zeit ein wenig zu verschnaufen sowie für eine kurze Rast. Hierfür bot sich ein Aussichtspunkt mit Blick auf Schloss Bronnen an. Weil die Aussicht auf gegrilltes Fleisch überm Lagerfeuer lockte, wünschte die Gruppe schon nach einer kurzen Verschnaufpause weiter zu gehen. So begaben wir uns nun auf die Hochebene des Donautals und führten die gemeinsame Trekkingtour fort, die mit spektakulären Einblicken ins Donautal an verschiedenen Stellen für das ein- oder andere in Szene gesetzte Selfie sorgte.

Weiter auf der Hochebene gab es noch einen Holzkohlemeiler sowie verschiedene Quellen beim Durchqueren der Buchenwälder zu entdecken.
Schon nach wenigen Stunden erreichten wir das Ziel unserer Rundwanderung, die Grillplätze an der Burg Wildenstein. Hier zeigte die Gruppe ihre Teamfähigkeit sowie Ihre Skills im Feuer machen mit einfachen Hilfsmitteln. Die Wanderer organisierten sich gut im Aufteilen der verschiedenen Aufgaben. So ging eine Gruppe zum Holz holen, eine zweite kümmerte sich um die Essenszubereitung und die dritte versuchte mit einfachen Hilfsmitteln ein Feuer zu entfachen.

Nach verschiedener Exploration mit diversen Hilfsmitteln, wie Streichhölzern, Feuerstab oder Zunderwolle, gelang es den Feuermachern unter Anleitung ein großes Lagerfeuer zu entzünden. Vor Freude des Gelingens vom entzünden des Feuers mit einem Stab hüpften einige Teilnehmer um das Feuer. Schon nach einem kurzen Zeitraum wurde das Fleisch über das Feuer gelegt und brutzelte vor den hungrigen Augen der Jugendlichen und Betreuer.

Nach einigen wenigen Minuten war es dann soweit und Huhn sowie Lammleber wurde von allen Teilnehmern mit großem Appetit verspeist. Leider änderte sich schlagartig das Wetter, während wir die kulinarischen Leckerbissen konsumierten und es kamen dicke Gewitterwolken auf, die schon den einen oder anderen dicken Regentropfen auf uns abließen. Somit war an die ausgiebig geplante Rast nicht weiter zu denken. Der Grillplatz wurde gemeinsam schnell aufgeräumt und wir begaben uns in Richtung der Fahrzeuge.

Die geplante Abseilaktion war durch das Regenwetter aus sicherheitstechnischen Gründen nicht durchführbar, aber mitgebrachtes Bogenschießequipment sorgte im Ambiente der mittelalterlichen Burg Wildenstein für das nächste Highlight des Tages. Die Gruppe teilte sich auf. So besichtigten einige Teilnehmer die Burg, während sich einige andere als heranwachsende Robin Hoods bewiesen.

Zeitnah zum letzten Bogenschützen verschlechterte sich die Wetterlage nochmals und es begann stark zu regnen. So packten wir Bögen, Pfeile und Zielscheibe schnell ein und begaben uns zu den Fahrzeugen, mit denen wir uns dann in Richtung Esslingen bzw. nach Denkendorf begaben. Gegen 19 Uhr waren die Teilnehmer safe and sound sowie mit trockener Haut nach einem erlebnisreichen Tag glücklich und zufrieden in Ihren Wohngruppen zurück.

Die nächste Aktivität ist während der Pfingstferien am 28. Mai 2018 für 8-10 Teilnehmer geplant. Diesmal geht es auf einen Wasserfallsteig und Klettersteig im Schwarzwald zwischen Feldberg und Todtnau und auch hier warten auf uns kleine wie große Abenteuer in atemberaubender Umgebung.

Die Finanzierung dieses Tages wurde ermöglicht durch eine Spende der

Herzlichen Dank dafür!