Erster Spatenstich

Alles auf Anfang!

Alles auf Anfang! Alles auf Anfang? Nein, natürlich nicht! Inhaltlich denken und leben wir die Grundidee eines CAMPUS UNISONO bereits seit Jahren.

Die erzieherischen, sozial- und schulpädagogischen Angebote des Regionalbereichs Böblingen und der Albert-Schweitzer-Schule am Stammsitz Paulinenpflege in Rohr sind inhaltlich und konzeptionell unter dem Begriff "unisono" bereits heute eng vernetzt und bilden ein wichtigen Standortvorteil. Aber zugleich ist der Baubeginn am CAMPUS UNISONO für die Stiftung Jugendhilfe aktiv ein großer Schritt nach vorn. Inhaltliche Ausrichtung und räumliche Möglichkeiten kommen zusammen und bieten unseren Mitarbeitenden bereits am Ende des ersten Bauabschnitts hervorragende Arbeitsbedingungen für die so wichtige Arbeit mit den von uns betreuten und beschulten Kindern und Jugendlichen.

So war der 26. November für Vorstand und Stiftungsrat, Regional- und Schulleitung ein besonderer Tag wenn es darum ging im Rahmen einer kleinen Feier symbolisch zur Schaufel zu greifen.

Unser Pädagogischer Vorstand Ulrich Teufel begrüßte die vorab im eigens hierfür eingerichteten Testzentrum im Keller unseres Dölkerhauses auf 2G+ getesteten Mitarbeitenden und Gäste. Um unsere Wirtschaftliche Vorständin Monika Strobach zu zitieren: "Wir können auch Testzentrum!"

Herr Teufel brachte in seiner kurzen Rede nochmals die pädagogische Notwendigkeit der umfangreichen Bau- und Renovierungsmaßnahmen auf den Punkt und wies zugleich auf den langen Prozess hin, der nun in das zukunftsweisende Projekt CAMPUS UNISONO mündet.

Unsere Stiftungsratsvorsitzende Dekanin Kerstin Frau Vogel-Hinrichs trat nach Herrn Teufel ans Mikrofon und wünschte dem Bauvorhaben gutes Gelingen, allen am Projekt Beteiligten keine Unfälle und sprach nach einem Gebet dem großen Vorhaben Gottes Segen zu.

Monika Strobach ließ in Ihrer Ansprache die jahrelange Vorgeschichte des Projekts Revue passieren. Dieses nahm bereits vor Jahren im Dachausbau des Dölker-Hauses auf dem Gelände seinen Anfang. Die Initialzündung für CAMPUS UNISONO entstand dann bei einem Gespräch von Frau Strobach mit dem damaligen Stiftungsratsvorsitzenden Dekan Dr. Röhl in Degerloch. Er brachte den dort entwickelten umfassenden Neuansatz für das Gelände auf der Rohrer Höhe im Stiftungsrat ein.

Bei dieser Gelegenheit drückte Frau Strobach Ihre Freude und Ihren Dank darüber aus, dass Dr. Röhl und seine Frau es sich nicht nehmen ließen, extra an diesem Tag aus Berlin nach Stuttgart zu kommen, um der Feier beizuwohnen.

Der Auftrag, ein Gesamtkonzept für das Bauvorhaben zu erstellen, ging vom Stiftungsrat zurück an Vorstand, Regionalleitung und Schulleitung vor Ort. Es wurde ein Bauaussschuss gegründet. Mitglieder waren Herr Weiß, Herr Kaulitz, Herr Kiderlen, Herr Schmidt, Herr Brand, Herr Teufel und Frau Strobach. Dies Aufzählung nahm Frau Strobach zum Anlass im Namen des Vorstands ein Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit der Ausschussmitglieder auszusprechen und zudem der Architektin Frau Härter für Ihre Geduld bei der doch teilweise turbulenten Entwicklung des Raumkonzeptes zu danken.

Im Nachhinein stellte sich die lange Zeit, die für Diskussionen; Änderungen und Anpassungen benötigt wurde, als Vorteil heraus. Wäre das Konzept früher gestanden, so Frau Strobach, wäre es möglicherweise an der Finanzierung gescheitert. So konnten in den Jahren Rücklagen gebildet und die Baugenehmigung schließlich im Jahr 2021 eingeholt werden.

Ein besonderes Dankeschön sprach Frau Strobach in diesem Zusammenhang dem Technischen Leiter der Stiftung Jugendhilfe aktiv Bastian Schmidt aus, dem es in den zurückliegenden Jahren immer wieder gelang, die Balance zwischen pädagogischen Ideen und Vorstellungen auf der einen Seite und finanziellen und baulichen Rahmenbedingungen auf der anderen Seite zu halten und stets zielorientierte Lösungen in den Bauausschuss einzubringen.

Ein Danke ging auch an alle Mitarbeitenden - Regionalleitung und Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern der Albert-Schweitzer-Schule, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher - am Standort Rohr, die auch unter den schwierigen räumlichen Bedingungen konzeptionell hervorragende Arbeit geleistet haben und leisten.

Anschließend stellte Frau Härtner das Bauprojekt vor. Informationen darüber finden Sie auf den Seiten zum Bauvorhaben.

Nachdem die Hauptbeteiligten zum Abschlussfoto zum Spaten gegriffen hatten, gab es eine warme Suppe, die vom Team der Rohrer Hauswirtschaftsleiterin Stephanie Schlüter zubereitete worden war. Mit Gesprächen, Erinnerungen und dem erwartungsvollen Blick in die nahe Zukunft ging der Vormittag zu Ende.